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Tagungszeitung per App zum Frühstück

// 29. Mai 2012

Profilwerkstatt bereitet Veranstaltungsberichte über Nacht multimedial auf

Darmstadt, 03. Mai 2012 – Der kalifornische Biotechnologie-Konzern Life Technologies veranstaltet mit dem „Forward EMEA Sales Meeting“ jährlich eine exklusive Veranstaltung für Vertriebsmitarbeiter aus Europa, dem nahen und mittleren Osten und Afrika. Während der einwöchigen Veranstaltung in diesem Jahr in Barcelona konnten die Teilnehmer die Erlebnisse des Vortages jeweils bereits am nächsten Morgen mit Hilfe ihres Smartphones, Tablet-PCs oder Laptops durch Slideshows, Videos und aktuelle Berichten Revue passieren lassen und sich auf das Programm des Tages vorbereiten – dank einer Web-App der Darmstädter Kommunikationsagentur Profilwerkstatt.

LifeTechnologies_WebAppDie Tagungs-App „DailyLife“ ersetzte die Printversion, die die Profilwerkstatt bislang ebenfalls über Nacht für dieses Meeting produziert hatte. Während jedes Veranstaltungstages schrieben Redakteure und Life Technologies-Mitarbeiter vor Ort Texte, fotografierten und drehten Videos. „Der Content wurde nach Darmstadt gesendet und im Leitstand der Profilwerkstatt zentral gesammelt. Über Nacht erfolgte dann die Aktualisierung der Web-App“, sagt Hans Frisch, Leiter des Projektes und Spezialist für mobile Kommunikation bei der Profilwerkstatt. Für die „Tagungs-App“ programmierte die Profilwerkstatt eine Vorlage, die täglich aktualisiert wurde – spätestens morgens um 8 Uhr war die neue „DailyLife“ online.

Infotainment für alle mobilen Endgeräte

Anke Werse, Manager Marketing Communications EMEA bei Life Technologies begeistert sich für die Möglichkeiten der multimedialen Kommunikation: „2009 erhielten unsere Mitarbeiter noch an jedem Morgen zum Frühstück eine gedruckte Veranstaltungszeitung. Mit der Web-App können wir nun über Videos und Bildergalerien deutlich mehr Infotainment bieten. Die Kollegen waren begeistert.“ Die Darstellung der Artikel, Bilder und Videos sind für unterschiedliche mobile Endgeräte sowie PCs und Laptops optimiert. „Dank eines flexiblen Designs hat jeder Besucher ein überzeugendes Nutzungserlebnis – ganz unabhängig ob man die Web-App vom Laptop, dem iPad oder mobil vom Smartphone aus abruft. Das stellt einen hohen Spaßfaktor beim Lesen sicher“, so Frisch.

Im Vergleich zu nativen Apps, die für ein bestimmtes Endgerät und dessen Betriebssystem entwickelt werden, funktioniert eine Web-App auf allen internetfähigen Geräten. „Damit kein hoher Anpassungsaufwand für die unterschiedlichen Bildschirmgrößen notwendig wird, bedarf es eines Designs, das sich an jedes Screen anpasst. Gleichzeitig müssen aber das gewünschte Layout und die Corporate Design-Richtlinien gewahrt bleiben“, erklärt Frisch. Wird darauf bei der Umsetzung geachtet, bieten Web-Apps enorme Reichweitenvorteile.

Reichweitenvorteile als ausschlaggebendes Argument

Die Apps stehen plattformübergreifend zur Verfügung – unabhängig von Apples App Store oder dem Google Play Store. Alles was benötigt wird, ist ein Internetzugang und ein Browser. „Bei den Gestaltungsmöglichkeiten und technischen Spielereien liegen derzeit native Apps noch vorne. Aber in Punkto Reichweite sind Web-Apps unschlagbar. Das gab auch den Ausschlag für diese Lösung im Fall von Life Technologies. Hier hatten wir es bei der Zielgruppe mit einer so heterogenen Endgeräteverteilung zu tun, dass die Web-App die sinnvollere Lösung war,“ so Frisch.


Individuelle Facebook-Fanpage made by Profilwerkstatt

// 9. August 2011

Uns gefällt das!
Darmstadt, 09.08.2011 – Seit kurzem besitzt die Profilwerkstatt sogenannte iFrame Tabs auf ihrer Facebook-Fanpage. Die Kommunikationsagentur aus Darmstadt nutzt diese Neuerung als eine sehr effiziente Möglichkeit, die eigene Unternehmensseite noch individueller zu gestalten. Auf Facebook werden nun zusätzliche Inhalte wie Neuigkeiten, Veranstaltungen, Referenzen und Corporate Videos platziert und parallel im Newsroom der Unternehmensseite gebündelt.

Die iframe Tabs können individuell angepasst, benannt und im Hauptmenü der Fanseite platziert werden. Dies umfasst die passende Gestaltung im Corporate Design, wie auch diverse Möglichkeiten, Content in Form von Fotos, Videos und z.B. Stellenangeboten bereitzustellen.

PS:
Ein Blick gefällig? Die neuen Applikationen finden Sie auf der Facebook Seite der Profilwerkstatt:
http://www.facebook.com/Profilwerkstatt.

Wem das genauso gut gefällt wie uns, der wendet sich an Nemo Altenberger, den Social Media Experten der Profilwerkstatt; Mail: n.altenberger@profilwerkstatt.de


Finanzkommunikation serviert auf dem Tablet

// 12. Mai 2011

Profilwerkstatt erstellt iPad-App für Union Investment

Mit dem iPad sind das Internet und auch das Corporate Publishing auf wunderbare Weise mobil geworden. Union Investment berücksichtigt nun mit ihrer ersten iPad-Applikation das sich verändernde Mediennutzungsverhalten in ihrem Kundenumfeld. In Sachen Finanzkommunikation wird Deutschlands große Fondsgesellschaft damit auch zur Vorreiterin für die Nutzung neuer Medientechnologien. Die Applikation für institutionelle Investoren ist kostenlos im iTunes-Store erhältlich.

Unter dem Titel „Risikomanagement-Konferenz: Die Höhepunkte von 2006 bis 2010“ hat die Profilwerkstatt für Union Investment die iPad-Applikation erstellt. Das Besondere: Das Format gibt es exklusiv für das Tablet und nicht als gedrucktes Magazin. Damit gehört Union Investment zu den Pionieren im Corporate Publishing-Markt. Denn bislang wurden in Deutschland nur wenige redaktionelle Tablet-Only-Projekte realisiert.

„Bei der Konzeption eines Mediums war relativ schnell klar, dass es auf eine App hinauslaufen würde“, sagt Martin Reimund, Leiter Corporate Publishing bei der Profilwerkstatt. Denn eine App für das iPad bietet ganz neue Möglichkeiten der hochwertigen Präsentation. „Mit der App gelingt es, komplexe Sachverhalte fesselnd, informativ und einfach darzustellen. Sie verbindet inhaltliche Tiefe mit ansprechender Optik und einer anwenderfreundlichen Nutzbarkeit“, so Reimund.

Ziel der App war es, die hochkarätige Veranstaltungsreihe der Fondsgesellschaft für ihre Kunden zu dokumentieren. Dabei ist ein innovatives Nachschlagewerk für das Thema Risikomanagement im Asset Management entstanden mit Reden, Studien und Präsentationen. „Der Leser begibt sich auf die Reise durch fünf Jahre Risikomanagement-Konferenz. Mit leichtem Fingerdruck auf die Leseoberfläche und dem Drehen des Tablets kann er sich einen abwechslungsreichen Überblick über die historischen Ereignisse, die Persönlichkeiten auf und hinter der Bühne und Impressionen aus dem Teilnehmerkreis verschaffen“, sagt Martin Reimund.

Dabei wartet die App mit einigen Besonderheiten auf – so standen bei der Konzeption insbesondere Aspekte wie Nutzbarkeit und Erlebbarkeit im Vordergrund: „Uns kam es darauf an, dem Nutzer möglichst viel zu bieten – ohne ihn zu überfordern“, so Reimund.

Schwerpunkte der App sind eine Chronologie der Veranstaltungsreihe und der Ereignisse an den Finanzmärkten. Darüber hinaus bietet sie Einblicke in die Theorien der renommierten Gastredner der Risikomanagement-Konferenzen wie zum Beispiel Robert Shiller, Kenneth Rogoff oder von Nobelpreisträger Robert Merton. So werden auch der im vergangenen Jahr verstorbene Mathematiker Benoît Mandelbrot und seine Fraktal-Theorie vorgestellt. „Die App zeigt, dass exklusives Corporate Publishing für iPad und Co. eine Zukunft hat, gerade auch für Dokumentationen, Studien oder andere inhaltsstarke Publikationen“, so Martin Reimund.

Die App „Institutional“ ist im App Store von iTunes kostenlos erhältlich: http://itunes.apple.com/de/app/union-investment-institutional/id423754372?mt=8


Erfolgreiche Apps müssen Mehrwerte bieten

// 21. Januar 2011

Zahlen, die aufhorchen lassen: 37 bis 55 Millionen iPads wird Apple in diesem Jahr verkaufen. Die Schätzungen renommierter Marktforschungsinstitute stützen die Annahme, dass Apple mit seinem Tablet in die richtige Lücke gestoßen ist. Andere Anbieter ziehen nach. In den nächsten Wochen werden Dutzende neuer Tablet-PCs auf den Markt kommen. Allein auf der weltgrößten Consumer-Elektronik-Messe CES in Las Vegas wurden im Januar über 100 neue Tablets vorgestellt. Wer sich am Ende durchsetzen wird, lässt sich heute noch nicht endgültig sagen. Fest steht aber wohl, dass die kompakten Rechner für immer mehr Menschen Teil ihres Alltags werden, egal ob sie damit im Job Kunden beraten oder einfach nur gemütlich zu Hause auf dem Sofa surfen.

Für Verlage wie Unternehmen stellt sich dabei über kurz oder lang weniger die Frage, ob sie entsprechende Angebote schaffen müssen – sie müssen. Viel interessanter ist die Frage, wie diese Angebote aussehen sollten. Mit seinem App-Store hat Apple eine Benchmark gesetzt. Denn mit dem iPhone kamen die Apps und damit eine völlig neue Mediengattung. Man benötigt zwar einen Internetanschluss, um sich die Apps herunterzuladen. Hat man sie aber einmal auf dem Tablet, kann man sie offline genauso gut nutzen wie online. Sie bieten Zusatzgimmicks, beispielsweise durch die Verknüpfung bestimmter Funktionen mit standortbezogenen Diensten. Aber das größte Plus ist die medienadäquate Aufbereitung: Wer Apps gestaltet, muss sich nicht an Internet- und Browserstandards orientieren, sondern kann Design und Funktionalität auf das jeweilige Tablet maßschneidern. Gerade für Magazine ist dies ein wichtiger Pluspunkt. Klassische E-Journals stoßen oft an ihre Grenzen, weil bestimmte Dinge einfach nicht gehen. Sie wirken daher häufig etwas bemüht.

Viele Unternehmen, Anwender und Entwickler stellen dennoch die Frage nach dem Sinn von Apps. Wäre es nicht viel einfacher, sämtliche Inhalte über html-5-Internetanwendungen zugänglich zu machen und sich so den Umweg über App-Stores zu sparen? Die Experten streiten noch. Aber wer sich den Markt, die bestehenden Angebote aus den verschiedenen Welten vor Augen führt, kann zumindest im Moment noch einen deutlichen Unterschied erkennen. Wer einmal eine gut gemachte Magazin-App in der Hand hatte, wird die Defizite von internetbasierten Inhalten schnell spüren.

So muss der Anwender mitunter zwar höhere Ladezeiten in Kauf nehmen, weil er eben das ganze Magazin herunterladen muss, dafür kann er dann aber relativ ungestört auch ohne Internetverbindung durch das Heft „wischen“ und die multimedialen Funktionen der Apps nutzen. Dabei kann und sollte eine App aber deutlich mehr bieten als eine erweiterte PDF-Version angereichert um ein paar Videofilmchen oder Bildergalerien. Die App muss sich dem Leseverhalten anpassen. Text-, Bild- und Videoelemente müssen sinnvoll miteinander kombiniert und aufeinander abgestimmt sein. Das bedeutet: weniger sichtbarer Text, aber mehr Optionen für Zusatzinformationen. Eine vereinfachte Leserführung durch Reduzierung auf das Wesentliche. Und die Integration non-linearer Elemente. Was das heißt: Wenn jemand ein Interview lesen möchte, muss man ihm nicht mehr einen x-hundert Zeilen langen Riemen vorlegen. Man kann das Interview beispielsweise auf die Fragen reduzieren und dem Leser überlassen, welche er so interessant findet, dass er die Antworten lesen möchte.

Das erfordert natürlich ein Umdenken von Magazinmachern, sie müssen sich von der Vorstellung eines wie auch immer formatierten Blatt Papiers als Ausgabemedium lösen. Das kommt einer kleinen Revolution gleich. Denn die Nähe zu Printformaten beschränkt leicht das freie Denken. Grafiker müssen sich von lieb gewordenen Konventionen lösen und Redakteure in völlig neuen Formaten denken. Wer ein wenig Spaß hat am Betreten neuer Pfade, für den sind diese Zeiten Gründerzeiten.

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